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Handwerk-News

09.03.10

Platzmangel auf Asbestdeponie Merdingen

Asbestsanierung ein Fall für Experten aus dem Handwerk
Neue Annahmebedingungen ab 1. April

Die Kapazitäten der Baureststoffdeponie in Merdingen für die gefährlichen Asbest- und Mineralwolleabfälle (KMF) neigen sich dem Ende zu. Dies und das im April startende elektronische Abfallnachweisverfahren nimmt der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald zum Anlass, die Annahmekonditionen für solche Abfälle einzuschränken.

Nur noch Kleinmengen

Ab dem 1. April 2010 werden pro Anlieferung nur noch folgende Kleinmengen angenommen:

Asbestabfälle: maximal 2 t/a und Abfallerzeuger bzw. Entsorger

KMF-Abfälle: maximal 2 t/a und Abfallerzeuger bzw. Entsorger und maximal 2 m3 pro Anlieferung

Gleichzeitig verlieren alle bestehenden Entsorgungsnachweise mit größeren Mengenzulassungen für die Deponie Merdingen ihre Gültigkeit.

Abfallmengen, die diese Mengenschwellen überschreiten, können dann nur noch auf der Deponie Kahlenberg in Ringsheim angeliefert werden oder müssen privaten Entsorgern überlassen werden.

Neue Entsorgungsnachweise für Kahlenberg

Betriebe mit verfallenden Entsorgungsnachweisen für die Deponie in Merdingen haben die Möglichkeit, über die Sonderabfallagentur Baden Württemberg (SAA) neue Entsorgungsnachweise für die Deponie Kahlenberg zu erhalten. Eine Beantragung vor dem 1.4.2010 hat zudem Vorteile hinsichtlich des ab diesem Zeitpunkt geltenden elektronischen Abfallnachweisverfahrens.

Ihre Ansprechpartner

Nähere Auskünfte zu den Änderungen im Annahmeverfahren erhalten Sie unter

Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald,
Herr Kunz,
Tel.: (0761) 2187-8863

Deponie Kahlenberg,
Herr Tobiason,
Tel: (07822) 8946-13

Ihr Ansprechpartner bei der Handwerkskammer Freiburg

Georg Voswinckel

Telefon: 0761 21800 530
Telefax: 0761 21800 555
Email: georg.voswinckel@hwk-freiburg.de


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