Anerkennungsgesetz

Überprüfung auf Gleichwertigkeit ausländischer Berufsqualifikationen (BQFG)

Beratungsgespräch

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Am 01. April 2012 trat das "Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen" (BQFG) in Kraft. Wer seinen Berufsabschluss im Ausland erworben hat, hat nun einen gesetzlichen Anspruch darauf, dass dieser Abschluss in Deutschland bewertet und auf Gleichwertigkeit mit einem deutschen Beruf überprüft wird.

Mit dem Gesetz soll das Qualifikationspotenzial in Deutschland lebender Menschen, die Ihren Berufsabschluss im Ausland erworben haben, besser genutzt werden. Die nach dem neuen Gesetz ausgestellte "Gleichwertigkeitsbescheinigung" mit der Darstellung von vorhandenen und fehlenden Qualifikationen soll die Integration in die Arbeitswelt fördern.

Die Gebühren für das Anerkennungsverfahren betragen zwischen 100 und 600 Euro. Die Höhe der Gebühr ist im Einzelfall abhängig vom individuellen Aufwand bei der Bearbeitung des Verfahrens. Hinzu kommen weitere Kosten für Übersetzungen, Beglaubigungen oder Kosten, wenn aufgrund evtl. fehlender Qualifikationsnachweise eine Qualifikationsanalyse notwendig wird.

Die Handwerkskammer Freiburg ist für Interessenten mit einem handwerklichen Berufsabschluss zuständig. Sie werden bei allen Fragen rund um das Anerkennungsverfahren beraten und unterstützt. Für ein Beratungsgespräch ist eine telefonische Terminvereinbarung erforderlich.

Spätaussiedler

In diesen speziellen Fällen haben betroffene Personen das Recht, zu wählen, ob sie das Anerkennungsverfahren nach §10 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) oder das Verfahren auf Gleichwertigkeitsprüfung nach dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG) durchlaufen wollen.

Ihre Ansprechpartnerin

Angelika Scheibel

Sachbearbeitung Berufliche Bildung
Telefon 0761 21800 205
Fax 0761 21800 221