Organisationsstruktur des Handwerks

Wie ist das Handwerk strukturiert? Für alle Interessierten wird dies nachfolgend übersichtlich und verständlich erläutert.

© Sashkin - Fotolia.com

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Gut organisiert

Die moderne Handwerksorganisation gliedert sich in zwei starke Säulen:

Die gewerkeübergreifenden Organisationen: Das sind die Kreishandwerkerschaften auf der Kreisebene, die Handwerkskammern auf der Bezirksebene und der deutsche Handwerkskammertag in Berlin auf Bundesebene.

Die fachspezifischen Organisationen: Das sind die Innungen auf der Kreisebene und der Unternehmerverband Deutsches Handwerk auf der Bundesebene. Gemeinsam verantworten die beiden Säulen der Handwerksorgansiation die Interessenvertretung, die wirtschaftliche Förderung und die Selbstverwaltung des Handwerks. Ihr gemeinsames Sprachrohr finden sie im Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Die Selbstverwaltung im deutschen Handwerk lebt vom ehrenamtlichen Engagement der Mitglieder. Bundesweit sind rund 200.000 Unternehmer und Arbeitnehmer in Innungen, Vollversammlungen, Prüfungs- und Lehrlingsausschüssen und vielen weiteren Gremien aktiv. Heute gelten die Handwerkskammern als Vorreiter einer schlanken Verwaltung mit hoher Kundenorientierung. Das ist vor allem der Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen zu verdanken.