Wirtschaftliche Lage Konjunkturumfrage kommt nun per E-Mail

Die Handwerkskammer Freiburg stellt ihre Konjunkturbefragung auf Online um und arbeitet mit einem neuen Dienstleister zusammen

Wie steht es um das regionale Handwerk? Das fragt die Handwerkskammer Freiburg vierteljährlich bei ihren Betrieben nach, um mit einem Konjunkturbarometer die Lage der Handwerksbetriebe in der Region darstellen zu können. Ab Anfang 2026 wird die Umfrage dazu auf eine Online-Befragung umgestellt. Die erste Umfrage startet ab dem 12. Januar.

Teilnehmende Betriebe gelangen per E-Mail zur Umfrage

„Unsere Umfrageteilnehmer erhalten ab sofort eine E-Mail, mit der sie zur Befragung gelangen“, erläutert Dr. Jochen Schicht, Stabsstellenleiter Presse und Politik der Handwerkskammer Freiburg. „Im Gegensatz zur bisherigen Telefonumfrage können die Betriebe damit zeitunabhängiger und schneller an der Umfrage teilnehmen.“ Durch die Online-Erhebung der Daten werden die damit verbundenen Prozesse optimiert und verschlankt, um auch die Belastung der Betriebe so gering wie möglich zu halten.

„Daten helfen uns, Bedürfnisse der Betriebe zu vertreten“

Die Abfrage, die gemeinsam mit den anderen baden-württembergischen Handwerkskammern und Handwerk BW durchgeführt wird, bringt anonymisierte, aber korrekt gewichtete und aussagekräftige Daten hervor. Angeschrieben werden alle für die Konjunkturerhebung relevanten Gewerke. Dabei werden die Unternehmen nach ihrer wirtschaftlichen Lage gefragt: Umsatz, Betriebsauslastung, Geschäftslage und Auftragsbestand sind die maßgeblichen Indikatoren, die in die Betrachtung einfließen und in Summe Stimmung und Konjunkturlage des Handwerks beschreiben. „Diese Konjunkturdaten helfen uns, die Bedürfnisse der Betriebe in Richtung Lokal-, Landes- und Bundespolitik, aber auch bei anderen Ansprechpartnern schlagkräftig zu vertreten“, macht Dr. Schicht klar.

„Jede einzelne Rückmeldung ist wichtig“

Ab Januar arbeiten die baden-württembergischen Handwerkskammern mit einem neuen Dienstleister zusammen, der jahrelange Erfahrung und Know-how in diesem Bereich hat: Das Institut Schreier führt von nun an die regelmäßige Umfrage im Auftrag der Handwerkskammern durch. Die E-Mail mit dem Aufruf kommt daher auch von einer E-Mail-Adresse des Partners: Die Betriebe erhalten eine E-Mail mit dem Absender „Institut Schreier im Auftrag Ihrer Handwerkskammer“.

Die Kammer zählt darauf, dass die angeschriebenen Betriebe die vierteljährliche Umfrage unterstützen. „Mit ihrem Stimmungsbild können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die politische Arbeit des Handwerks maßgeblich voranbringen“, erläutert Dr. Schicht. „Jede einzelne Rückmeldung ist wichtig und bringt die Kammer und damit die Handwerksbetriebe weiter voran.“